Vorspiel

Seit 5 Jahren liege ich im Bett mit Jens.

Seit 4 Jahren ist Jens ein Onlinehändler und mittlerweile ein durchaus erfolgreicher.

Dabei haben wir gemeinsam die wichtigen Phasen durchgestanden.

Am Anfang wurde mir mein Schlafzimmer weggenommen und zu einem Packzimmer umfunktioniert. Meinen Schreibtisch musste ich abgeben. Fortan saß ich mit meinem Laptop am Küchentisch.

Dann kaufte Jens Schwerlastregale – viele, im Sonderangebot und bestückte den gesamten Keller unseres Hauses mit Ware.

Seit dem sah ich ihn nicht mehr so oft, Jens war meist im Keller. Als immer mehr Kunden zu uns in den Keller kamen, als sogenannte Selbstabholer, erklärte mir Jens, dass es Zeit sei, einen Offlineladen zu eröffnen.

Schwuppdibupp hatten wir zwei Packtische für den Versandhandel, 3 Angestellte und den schon erwähnten Offlineladen.

Zugegeben, nicht alle haben von Beginn an daran geglaubt. Ich selbst hielt es für ein neues Hobby. Gott sei Dank hatte ich eine geregelte Arbeit, gehe 7.50 Uhr aus dem Haus und kehre 16 Uhr zurück. Mein Geld kommt immer pünktlich.

Jens schläft länger als ich, aber er arbeitet selbst dann noch, wenn ich längst ins Bett will.

Und er arbeitet am Samstag und er arbeitet am Sonntag. Wenn ich es geschafft habe, Jens von seiner Arbeit wegzulocken, redet er dennoch pausenlos darüber. Es hat ihn im Griff – das Onlinegeschäft und somit auch mich.

Aber ich will mich nicht beschweren. Wir wollen es so.

Also warum braucht es diesen Blog?

Ich möchte aufschreiben, was wir täglich in diesem Business erleben. Kunden bewerten Onlineshops – ich erzähle über Kunden ….. und über Versanddienstleister und Großhändler.

Die Regeln des Onlinegeschäfts spiegeln wider, wie es zugeht in unserem heutigen Zusammenleben – was wir voneinander erwarten, wie wir miteinander umgehen.

Folgt mir, in eine Welt voll täglichem Nonsens.

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